SG Landau/Wolfhagen 1. Masters-Sieger!

Die Siegerinnen mit Pokal und Urkunde! v.l.n.r: I. Fingerhut, A. Schäfer, F. Heldt, S. Schütz, V. Fischer, H. Rode, M. Wachs, A. Bausen, J. Schröder

Bad Arolsen. Der Siegerpokal beim 1.Westheimer Hallenmasters für Fußballfrauen ging in die Nachbarschaft: Die SG Landau/Wolfhagen hat die vom TV Rhoden in der Arolser Großsporthalle ausgerichtete Premiere gewonnen.

Das Endspiel am späten Freitagabend gegen den TSV Korbach entschied der Gruppenligist mit 2:0 für sich. Die Begegnung der zwei Teams, die eine ausgeprägte Rivalität leben, war zwar umkämpft, aber kein bisschen unfair. Zur entscheidenden Spielerin wurde Franziska Heldt.

Landaus Nummer 16 lenkte nicht nur das Spiel der SG, sie traf auch zum 1:0 und bereitete den zweiten Treffer vor. Erfolgreich war sie in der siebten der zwölf Spielzeit-Minuten mit einem Flachschuss gegen die aus Landau stammende Torhüterin Carina Steinbach; das Zuspiel lieferte Julia Schröder.

Ebenso schön herausgespielt das 2:0: Heldt fand mit ihrem Pass Sarah Schütz, die zweieinhalb Minute vor Schluss mit ihrem vierten Turniertreffer die Entscheidung erzwang. Das gleich vom Neunmeterpunkt ausgetragene Duell um Platz drei unter den acht Teams gewann der TSV Flechtdorf mit 3:0 gegen den VfR Volkmarsen.

Kreisoberliga-Primus Flechtdorf war im Halbfinale unglücklich mit 2:3 an Korbach gescheitert. Erst in der letzten Minuten drehten die zweifache Torschützin Ronja Buse und Carolina Martins die Partie zugunsten des Verbandsligisten. Für Flechtdorf trafen Anna Maria Merhof und Alena Stender. Die SG Landau hatte sich durch Tore von Vanessa Fischer und Sarah Schütz mit 2.1 gegen den VfR Volkmarsen (Tor: Meike Cedziwoda) fürs Finale qualifiziert.

Franzi Heldt sagte bei der Siegerehrung mit Pokalen, Biergutscheinen und Fässchen für Heuchelhof Würzburg, das Team mit der weitesten Anreise, sie hoffe, „dass die Frauen auch im nächsten Jahr bei den Hallenmasters vertreten sind“. Reiner Friele gab sich da zuversichtlich. „Wir arbeiten daran, dass wir auch im nächsten Jahr wieder so ein tolles Publikum und so tolle Mannschaften haben“, sagte der Vorsitzende des TV Germania im Überschwang eines gelungenen Turners ohne Zeitstrafen oder Feldverweise.

Quelle: WLZ vom 08.01.18

 

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