Unsere D-Mädchen nach dem Sig im Finale des Waldecker Pokals – hinter von links: Trainer Stefan Damm, Henrike Brühne, Sumea Soggeva, Laura Marie Pfüller, Antonia Lipprandt, Zoey Sofie Hartwig, Trainer Dominik Klein; vorn von links: Isabell Hann, Ida Klein, Anni Marzahn, Mine Klein und Charlotte Schwab.
Schöner Erfolg für unsere D-Juniorinnen der MSG Landau/Wolfhagen: Sie gewannen das Endspiel um den Waldecker Pokal in Goddelsheim mit 9:0 gegen den SV Anraff. Die B-Mädchen der MSG mussten dagegen dem gleichen Gegner nach einer 1:3-Niederlage gratulieren.
D-Mädchen: Anraff war nach Auskunft von Trainerin Daniela Wende weitgehend mit den jüngeren E-Juniorinnen angetreten, da sich in deren Altersklasse kein Gegner gefunden habe. Das schmälere den Erfolg unseres Teams kein bisschen. Es lag schon nach fünf Minuten durch zwei Treffer von Charlotte Schwab mit 2:0 in Führung. In der überlegen geführten ersten Halbzeit erhöhten Henrike Brühne (9.) und abermals Charlotte Schwab (14.) bis zur Pause auf 4:0.
Etwa ab Mitte der ersten und Anfang der zweiten Spielhälfte trat Anraff mutiger auf und konnte die Partie offener gestalten. Dann trumpfte unser Nachwuchs nochmals auf, auch weil die Mädchen die bessere Kondition hatten. Charlotte Schwab mit ihren Treffern dvier und fünf, Anni Marzahn sowie ein Eigentor führten zum 9:0-Sieg.
„Wir haben teilweise gute Spielzüge gezeigt und den Ball laufen lassen, das war, neben dem Resultat, richtig gut“, freute sich Dominik Klein, Trainer gemeinsam mit Patrick Hartwig und Stefan Damm. Unsere MSG gewann in dieser Altersklasse der erste Mal seit 2018 wieder den Waldecker Pokal.
B-Mädchen: Unsere MSG zeigte in der ersten Halbzeit gegen Anraff die reifere Spielanlage, war technisch und taktisch besser als ihr Gegner. Der Beobachter der WLZ vermisste die Durchschlagskraft im Angriff. In der 12. Minute war es trotzdem soweit, Amelie Oswald traf zum verdienten 1:0 für unsere Mannschaft.
Nach der Pause traute sich Anraff mehr zu, und Stella Bauer gelang früh das 1:1. In der Folge hatte die MSG Abschlusspech, trotz guter Chancen blieb ihr das 2:1 verwehrt, das nun gerecht gewesen wäre. Anraff hatte mehr Glück, in der 67. Minute nutzte Stella Bauer einen Abwehrfehler zur Führung für ihr Team. Dagegen blieb der MSG das Pech treu, denn bei einem Pfostenschuss verpasste Isabelle Richter aus spitzem Winkel den Ausgleich. Der SV machte es besser, als Emely Wodrich einen Distanzschuss zum 3:1 für Anraff nutzte. Schade für unser Team. (Quelle:WLZ)
Die Besten in der Kreisliga B Waldeck: Unsere SG mit Banner und der Vorfreude auf die Abschlussfeier im Gesicht. (Foto: Peter Bauschmann)
Sechs Jahre lang gehörte die SG Nieder-Waroldern/Landau zur Waldecker Fußball-Kreisliga A. Vor der Saison 2024/25 wurde die „Ehe“ um den Partner TuS Helsen erweitert. Gleichwohl war die Beziehung zur A-Klasse – derweil kriselnd – am Rundenende beendet. Weil es sportlich so kam, weil sie ohnehin wollten. Und so musste Johannes Ramme, bis dahin nur Stürmer, von da an auch Trainer, in seinem ersten Jahr als Coach absteigen.
„Wir wären auch freiwillig runtergegangen, haben das als Team so entschieden. Nach anstrengenden Jahren mit Abstiegskampf wollten wir uns erst einmal sammeln“, erklärt Ramme. Ein Sabbatjahr quasi. Einfach mal raus aus dem stressigen Alltag. Nicht verkehrt nach vielen Veränderungen.
Henning Schneider war ein halbes Jahr Trainer, Hagen Marquardt ging nach einer Saison, zudem kamen die Helser Spieler neu hinzu. „Wir gehören in die A-Liga. Aber wir mussten erst einmal gucken, wie die neue Mannschaft funktioniert“, beschreibt Ramme die Lage bei seinem Einstieg als Trainer.
Unten angekommen merkten sie bei der Dreier-SG schnell: B-Liga ist kein Selbstläufer, um schnell wieder Erfolgserlebnisse zu sammeln. Vier Punkte aus den ersten vier Spielen – da fühlten sich diejenigen im Kader bestätigt, die nicht ganz sicher waren, ob „Wiederaufstieg“ das richtige Saisonziel war. Zur Winterpause habe man sich aber komplett darauf eingelassen, auch öffentlich vom Titel zu sprechen, so Ramme. Motto: „Wir spielen nicht B-Liga, um mit Platz drei zufrieden zu sein.“
Nach einer guten Wintervorbereitung dank des neuen Arolser Kunstrasens ging „Niwa/Landau/Helsen“ guten Mutes in die Restrunde – um gleich einen Dämpfer zu bekommen. 0:1 im ersten Spiel des Jahres gegen die bis dahin schwache SG Neudorf – für Ramme neben Basdorf/Werbetal auffälligstes Team der Rückrunde. Der SV Hillershausen, im Hinspiel gegen Landau 2:1-Sieger, saß der Dreier-SG im Nacken, hatte in 18 Spielen erst elf Gegentore kassiert- um dann in Landau mit 7:2 abgefertigt zu werden. „Da war dann allen klar, wohin die Reise geht“, erinnert sich Ramme.
Kurz danach, am 24. Spieltag, wechselte die Tabellenführung, die 13 Spieltage lang der SVH inne hatte, zur SG Nieder-Waroldern, die sie nicht mehr abgab und am vorletzten Spieltag nach dem Patzer des Verfolgers bei Eintracht Edertal das Meisterbier trinken durfte. Auch die Ramme-Elf hatte übrigens im August gegen Edertal verloren, und sie erfuhr bei zwei Remis im Saisonendspurt, dass es auch im Flow keine Punkte im Vorbeigehen gibt. „Es gab ein paar Kampfsiege, aber auch einige deutliche. Insgesamt haben wir aber über die ganze Saison vieles richtig gemacht, zu den Aufs gab es wenige Abs, zumal die Trainingsbeteiligung sehr gut war“, meint Trainer Ramme, mit 36 Toren einer der Garanten für den Wiederaufstieg.
Mitentscheidend seien laut Trainer auch die Neuzugänge im Winter gewesen. Justin Höhle lotste die SG aus Bad Arolsen zurück, dank Sondergenehmigung rückte Lion Hofmann aus der Jugend auf, der im Februar 18 wurde.
Dass seine Elf auch als Meister am letzten Spieltag das Match in Münden noch so ernst nahm, dass sie die 100-Tore-Marke noch übertraf, freut den Coach, der seinen Mannen vier Wochen Pause gönnen und Ende Juni wieder zum ersten Training bitten will. Ab dann sind die Ziele andere. Die A-Liga werde eine ausgeglichene Klasse bleiben, in der einiges aber schwer einzuschätzen sei, glaubt Johannes Ramme. Freilich kann es für ihn und seine Aufsteiger nur um den Klassenerhalt gehen, zumal erneut vier starke Teams aus der Kreisoberliga herunterkommen. Die harte Liga sei aber eher ein Anreiz als dass sie Angst mache, versichert der Spielertrainer.
An den Vorjahres-Aufsteigern lasse sich erkennen, wie es einem ergehen könne. Der als Meister aufgestiegene SV Eimelrod stieg als Letzter mit elf Punkten wieder ab, der B-Liga-Vizemeister TSV Vöhl hielt sich mit 39 Punkten mühelos vor der Abstiegszone auf. Die Vöhler sollen eher das Vorbild der Warolderner, Landauer und Helsener sein, deren Truppe weitgehend zusammenbleibt.
Ein Spieler beendet die Karriere, ein anderer verlässt berufsbedingt die SG. Die wird ihre zweite Mannschaft in der C-Klasse nur als Neunermannschaft melden und erwägt, kommende Saison auch ein halbes Jahr die Heimspiele in Helsen auszutragen. Schließlich harmoniert es in der „Ehe“. Und die Beziehung zur A-Klasse soll nicht so stressig werden, dass sie wieder ein „Pausenjahr“ einlegen müssen danach. (Quelle: WLZ)
Wolfhagen/Landau – Die MSG Landau/Wolfhagen veranstaltet auch in diesem Jahr einen „Tag des Mädchenfußballs“. Dazu sind Mädchen im Alter zwischen 6 und 15 Jahren für Sonntag, 7. Juni, ab 11 Uhr ins Wolfhager Liemeckestadion eingeladen.
Den Kindern und Jugendlichen wird ein auf Alter und Können abgestimmtes „Schnuppertraining“ an verschiedenen Stationen angeboten. Dribbelparcour, Ball- und Fangspiele, Koordinations-, Schnelligkeits- und Geschicklichkeitsübungen stehen ebenso auf dem Programm wie Funino. Außerdem baut die MSG eine Torwand mit unterschiedlich großen Löchern und verschiedenen Punktzahlen sowie eine Schuss-Geschwindigkeitsmessanlage auf. Ein Fußball-Quiz rundet den Tag ab. Jedes Mädchen erhält ein Erinnerungs-T-Shirt.
Die MSG bittet um Anmeldung mit Angabe der T-Shirt-Größe bei Jugendleiter Klaus Weber (klausdieterweber@t-online.de, Tel. 0171 5122587) oder dem Landauer Vorsitzenden Marco Steinbach (steinbach.marco@web.de, Tel. 01522 9952698). Kurzfristige Anmeldungen oder spontanes Vorbeikommen sind ebenfalls möglich.
Man sieht schon: Die Gymnastikfrauen hatten ihren Spaß. Sie waren am Samstag, 9. Mai, unterwegs auf großer Tagesfahrt. Anlass war das 50-jährige Bestehen der Sparte, ihr Ziel das Freilichtmuseum in Hagen. Es war ein Tag voller Erlebnisse und Entdeckungen, zu bestaunen waren 200 Jahre Handwerks- und Technikgeschichte.
Die Vereinsaktion „50 Stunden bewegt“ ist am Abend vor dem 1. Mai mit einer E-Bike-Tour über 50 Kilometer gestartet. Zehn Teilnehmende trafen sich zum gemeinsamen Fahrradfahren, die Fittesten saßen auf Gravelbikes ohne jeden Akku. Respekt. Allen, die mitgefahren sind, hat es Spaß gemacht – es war ein gelungenes Gemeinschaftserlebnis.
Klar ist die Zahl der Beteiligten ausbaufähig, und wir hoffen darauf, dass bei nächster Gelegenheit mehr mitmachen. Weiter geht es am 9. Mai, einem Samstag, mit Nordic Walking. Auch dazu treffen wir uns am Sportplatz.
Walken, Joggen, Radfahren und mehr: Der TSV nimmt das Jubiläum 50 Jahre Gymnastikfrauen-Sparte zum Anlass, um andere Wege des Miteinanders auszuprobieren. Unser Angebot: Wir wollen uns über Wochen immer wieder gemeinsam ohne Stress und Leistungsdruck bewegen. Wir sind sehr gespannt, wie das Programm ankommt und wie viele Landauer mitmachen. Na klar würden wir uns über ganz viel Beteiligung freuen.
Die Einzelheiten findet ihr hier:
Natürlich kann sich immer mal etwas verschieben, zum Beispiel wegen schlechten Wetters. Wir informieren euch über unseren Whatsapp-Kanal und auf dieser Seite. Schon mal eine Korrektur: Der für den 13. November angesetzte Spieleabend wird verschoben. Wir sind da leider unwissentlich einem Termin der Landfrauen in die Quere gekommen. Das tut uns leid.
Hatten Spaß und Aha-Erlebnisse: Die Teilnehmenden am Sicherheitstraining mit Kursleiter Lars Jockel (rechts) und Organisator Klaus-Dieter Weber.
Klingt ja alles ganz easy: Mal eine „Acht“ fahren, den Schulterblick halten und weiter trampeln oder eine Vollbremsung hinlegen. Doch manche der Übungen, die beim Sicherheitstraining der Verkehrswacht (nicht nur) für E-Bikes am 11. April auf dem Gelände vor dem Freibad zu absolvieren waren, stellten eine Herausforderung dar. Und das war genauso gewollt.
Organisiert hatte den Kurs unser Jugendleiter Klaus-Dieter Weber. Er ist Moderator bei der Verkehrswacht und hatte als Kursleiter seinen Kollegen Lars Jockel gewonnen. Acht Frauen und ein Mann aus unserem Verein machten mit. „Das Training ist sehr positiv angekommen“, erzählte Weber. Viele Übungen drehten sich um das Thema Gleichgewicht – es zu halten, ist bei langsamem Tempo nicht immer ganz leicht. Auch eine Gefahrenbremsung bei plötzlich auftauchenden Hindernissen muss man üben.
Die geschotterte Parkfläche am Sportplatz war vielleicht nicht ganz ideal, aber eine ausreichend große asphaltierte Fläche haben wir in Landau nicht. Der Wunsch nach einer Neuauflage besteht gleichwohl – dann vielleicht für den ganzen Verein. An diesem ersten Training beteiligten sich in erster Linie unsere Gymnastikfrauen. Es war gleichzeitig der Auftakt für die vielen Aktionen, die der TSV rund um das Jubiläum 50 Jahre Gymnastiksparte in den kommenden Monaten plant. Dazu gehören auch gemeinsame Touren mit E- oder Biobike, bei denen die Teilnehmenden das Gelernte vertiefen und vielleicht weitergeben können.
Ja, das Turnier habe ihm gut gefallen, meinte Erik Fackinger. Zum Dank lud der Fußballer der Gemeinschaft Altenschlirf (Vogelsberg) die Turnierleitung gleich mal zum Johannisfest in seiner Heimat ein. Fackinger hatte kurz vorher am Ende des Turniers für Menschen mit Behinderung, das der TSV Landau am 14. Juni zum 14. Mal veranstaltete, einen Sonderpreis erhalten, weil er mit einer spastischen Lähmung prima Leistungen gezeigt hatte.
Ohne eine kleine Würdigung fuhr keiner der mehr als einhundert Kicker und Kickerinnen aus zwölf Mannschaften nach Hause. Für alle gab es eine Medaille, für jedes Team einen Pokal – und den größten für den Sieger nahm nach einem gelungenen Tag mit 34 Spielen die Auswahl der Inklusiven Freizeit Mittelhessen mit. Die Gießener setzten sich nach einem hochspannenden Neunmeterschießen im Finale mit 6:5 gegen die Spieler vom Schlockerhof Hattersheim durch. Erst der insgesamt 24. Neunmeter entschied, nachdem es am Ende der regulären Spielzeit 0:0 gestanden hatte.
Den dritten Platz belegten die Fußballer der Reha-Werkstatt Lauterbach. Sie waren im Halbfinale mit 0:4 an den Mittelhessen gescheitert, trösteten sich dann aber mit dem 3:0 (1:1)-Erfolg im kleinen Finale ebenfalls nach Neunmeterschießen gegen Betreutes Wohnen Hofgeismar. Dieses Team um den als besten Torschützen des Turniers geehrten Leon Bötcher (13 Treffer) hatte schon beim 0:3 (1:1) im Halbfinale gegen Hattersheim kein Glück im Entscheidungsschießen. Weitere Sonderpreise vergab die Jury um die Turnierleiter Klaus-Dieter Weber und Heike Gottmann an Clarissa Schau (Bethel Bielefeld) als beste Torhüterin und Philipp Kawric (Mittelhessen) als bester Spieler.
Für die Inklusive Freizeit Mittelhessen, im Vorjahr Dritter, war es der zweite Erfolg dieses für die Region ziemlich einmaligen Turniers in der Bergstadt. Daniela Sommer, die Vizepräsidentin des Hessischen Landtags, nannte es bei der Siegerehrung anerkennend „gelebte Inklusion“. Ihre Spende von 500 Euro verstand sie als kleinen Beitrag dafür, dass das Turnier auch in Zukunft stattfinden könne. Marco Steinbach, der Vorsitzende des TSV Landau, versprach es. „Ich hoffe auf eure Zusage, dass ihr nächstes Jahr alle wieder da seid – dann findet das Turnier zum 15. Mal statt“, sagte er.
Der Bad Arolser Bürgermeister Marco Lambion erinnerte daran, dass die Stadtverordnetenversammlung vor genau 25 Jahren beschlossen habe, die Stadt möglichst barrierefrei und behindertenfreundlich zu gestalten. Um aber die „Barrieren in den Köpfen und Herzen abzubauen, dafür sind Turniere wie dieses heute da“, sagte er. Der einzige heimische Teilnehmer, das Team „Miteinander bewegt“ des Bathildisheims, hatte in seiner starken Vorrundengruppe wenig Chancen und wurde Sechster.
Seht euch dazu ein Video von Sebastian Gleim an, Sportkoordinator des Bathildisheims in Bad Arolsen, das mit einer Mannschaft für das Turnier gemeldet ist.
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