„50 Stunden bewegt“ – der Auftakt ist gemacht

Die Vereinsaktion „50 Stunden bewegt“ ist am Abend vor dem 1. Mai mit einer E-Bike-Tour über 50 Kilometer gestartet. Zehn Teilnehmende trafen sich zum gemeinsamen Fahrradfahren, die Fittesten saßen auf Gravelbikes ohne jeden Akku. Respekt. Allen, die mitgefahren sind, hat es Spaß gemacht – es war ein gelungenes Gemeinschaftserlebnis.

Klar ist die Zahl der Beteiligten ausbaufähig, und wir hoffen darauf, dass bei nächster Gelegenheit mehr mitmachen. Weiter geht es am 9. Mai, einem Samstag, mit Nordic Walking. Auch dazu treffen wir uns am Sportplatz.

Gemeinsam sportlich: Kriegen wir das hin?

Walken, Joggen, Radfahren und mehr: Der TSV nimmt das Jubiläum 50 Jahre Gymnastikfrauen-Sparte zum Anlass, um andere Wege des Miteinanders auszuprobieren. Unser Angebot: Wir wollen uns über Wochen immer wieder gemeinsam ohne Stress und Leistungsdruck bewegen. Wir sind sehr gespannt, wie das Programm ankommt und wie viele Landauer mitmachen. Na klar würden wir uns über ganz viel Beteiligung freuen.

Die Einzelheiten findet ihr hier:

Natürlich kann sich immer mal etwas verschieben, zum Beispiel wegen schlechten Wetters. Wir informieren euch über unseren Whatsapp-Kanal und auf dieser Seite. Schon mal eine Korrektur: Der für den 13. November angesetzte Spieleabend wird verschoben. Wir sind da leider unwissentlich einem Termin der Landfrauen in die Quere gekommen. Das tut uns leid.

Sicherheitstraining mit dem Fahrrad zum Start der Aktionen rund um 50 Jahre Gymnastiksparte

Hatten Spaß und Aha-Erlebnisse: Die Teilnehmenden am Sicherheitstraining mit Kursleiter Lars Jockel (rechts) und Organisator Klaus-Dieter Weber.

Klingt ja alles ganz easy: Mal eine „Acht“ fahren, den Schulterblick halten und weiter trampeln oder eine Vollbremsung hinlegen. Doch manche der Übungen, die beim Sicherheitstraining der Verkehrswacht (nicht nur) für E-Bikes am 11. April auf dem Gelände vor dem Freibad zu absolvieren waren, stellten eine Herausforderung dar. Und das war genauso gewollt.

Organisiert hatte den Kurs unser Jugendleiter Klaus-Dieter Weber. Er ist Moderator bei der Verkehrswacht und hatte als Kursleiter seinen Kollegen Lars Jockel gewonnen. Acht Frauen und ein Mann aus unserem Verein machten mit. „Das Training ist sehr positiv angekommen“, erzählte Weber. Viele Übungen drehten sich um das Thema Gleichgewicht – es zu halten, ist bei langsamem Tempo nicht immer ganz leicht. Auch eine Gefahrenbremsung bei plötzlich auftauchenden Hindernissen muss man üben.

Die geschotterte Parkfläche am Sportplatz war vielleicht nicht ganz ideal, aber eine ausreichend große asphaltierte Fläche haben wir in Landau nicht. Der Wunsch nach einer Neuauflage besteht gleichwohl – dann vielleicht für den ganzen Verein. An diesem ersten Training beteiligten sich in erster Linie unsere Gymnastikfrauen. Es war gleichzeitig der Auftakt für die vielen Aktionen, die der TSV rund um das Jubiläum 50 Jahre Gymnastiksparte in den kommenden Monaten plant. Dazu gehören auch gemeinsame Touren mit E- oder Biobike, bei denen die Teilnehmenden das Gelernte vertiefen und vielleicht weitergeben können.

Das Programm wird demnächst veröffentlicht.

Turnier für Menschen mit Behinderung: Viel Lob für TSV – Sieg geht nach Mittelhessen

Ja, das Turnier habe ihm gut gefallen, meinte Erik Fackinger. Zum Dank lud der Fußballer der Gemeinschaft Altenschlirf (Vogelsberg) die Turnierleitung gleich mal zum Johannisfest in seiner Heimat ein. Fackinger hatte kurz vorher am Ende des Turniers für Menschen mit Behinderung, das der TSV Landau  am 14. Juni zum 14. Mal veranstaltete, einen Sonderpreis erhalten, weil er mit einer spastischen Lähmung prima Leistungen gezeigt hatte.

Ohne eine kleine  Würdigung fuhr keiner der mehr als einhundert Kicker und Kickerinnen aus zwölf Mannschaften nach Hause. Für alle gab es eine Medaille, für jedes Team einen Pokal – und den größten für den Sieger nahm nach einem gelungenen Tag mit 34 Spielen die Auswahl der Inklusiven Freizeit Mittelhessen mit. Die Gießener setzten sich nach einem hochspannenden Neunmeterschießen im Finale mit 6:5 gegen die Spieler vom Schlockerhof Hattersheim durch.  Erst der insgesamt 24. Neunmeter entschied, nachdem es am Ende der regulären Spielzeit 0:0 gestanden hatte. 

Den dritten Platz belegten die Fußballer der Reha-Werkstatt Lauterbach. Sie waren im Halbfinale mit 0:4 an den Mittelhessen gescheitert, trösteten sich dann aber mit dem 3:0 (1:1)-Erfolg im kleinen Finale ebenfalls nach Neunmeterschießen gegen Betreutes Wohnen Hofgeismar. Dieses Team um den als besten Torschützen des Turniers geehrten Leon Bötcher (13 Treffer) hatte schon beim 0:3 (1:1) im Halbfinale gegen Hattersheim kein Glück im Entscheidungsschießen. Weitere Sonderpreise vergab die Jury um die Turnierleiter Klaus-Dieter Weber und Heike Gottmann an Clarissa Schau (Bethel Bielefeld) als beste Torhüterin und Philipp Kawric (Mittelhessen) als bester Spieler.  

Für die Inklusive Freizeit Mittelhessen, im Vorjahr Dritter, war es der zweite Erfolg dieses für die Region ziemlich einmaligen Turniers in der Bergstadt. Daniela Sommer, die Vizepräsidentin des Hessischen Landtags, nannte es bei der Siegerehrung anerkennend „gelebte Inklusion“. Ihre Spende von 500 Euro verstand sie als kleinen Beitrag dafür, dass das Turnier auch in Zukunft stattfinden könne. Marco Steinbach, der Vorsitzende des TSV Landau, versprach es. „Ich hoffe auf eure Zusage, dass ihr nächstes Jahr alle wieder da seid – dann findet das Turnier zum 15. Mal statt“, sagte er. 

Der Bad Arolser Bürgermeister Marco Lambion erinnerte daran, dass die Stadtverordnetenversammlung vor genau 25 Jahren beschlossen habe, die Stadt möglichst barrierefrei und behindertenfreundlich zu gestalten. Um aber die „Barrieren in den Köpfen und Herzen abzubauen, dafür sind Turniere wie dieses heute da“, sagte er. Der einzige heimische Teilnehmer, das Team „Miteinander bewegt“ des Bathildisheims, hatte in seiner starken Vorrundengruppe wenig Chancen und wurde Sechster.